Konfirmandengabe 2017

Hilfe für evangelische Schulen in Syrien

Ghazal (16) lebt mit ihrer Familie in Homs in Syrien. Seit sie 11 Jahre alt ist, muss sie den Krieg ertragen. Es war schon so schlimm, dass sie monatelang in ihrer Wohnung ausharren mussten. Sie und ihre Schwestern konnten nicht zur Schule gehen und es mangelte am Nötigsten. Inzwischen hat sich die Lage etwas beruhigt, aber von Frieden und Normalität kann nicht die Rede sein. Es ist noch immer Krieg. Wenigstens können sie und ihre Schwestern wieder zur Schule gehen. Das ist für sie ein Stück Himmel. Den arabisch-evangelischen Gemeinden in Syrien ist es sehr wichtig ihre Schulen offen zu halten. So auch der Gemeinde in Homs zu der Ghazal und ihre Familie gehört. Das GAW unterstützt die Gemeinden bei der Lebensmittelbeschaffung, bei der Reparatur von Kirchen, Schulen und Kindergärten, die durch Angriffe beschädigt wurden, beim Brunnenbau und auch beim Betrieb der Schulen. Bildung ist gerade jetzt sehr wichtig. Denn ohne Bildung wächst eine verlorene Generation heran.
 

Mit der Konfigabe 2017 helfen sie, dass Kinder und Jugendliche in Syrien den Zugang zu Bildung erhalten und so auch Hoffnung. 

Ein Gemeindehaus für Cochabamba (Bolivien)

Rodrigo (13) lebt mit seinen Eltern und seinen sieben Geschwistern in nur zwei Zimmern in einem armen Stadtviertel von Cochabamba in Bolivien. Sie sind wie viele Bolivianer vom Land in die Stadt gezogen, um der Armut und vielen Entbehrungen auf dem Land zu entkommen. Aber nur die Wenigsten finden in der Stadt das erhoffte, bessere Leben. Gerade in den armen Stadtvierteln gibt es kriminelle Banden, Drogen und Gewalt. Oft zerbrechen die Familien der ehemaligen Landbewohner an den Folgen der Entwurzelung aus der Heimat und an den neuen Herausforderungen. Deshalb hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bolivien vor zehn Jahren eine Gemeinde in Cochabamba gegründet. Auch Rodrigos Familie angehört dieser Gemeinde an. Hier finden Familien, die vom Land in die Stadt gezogen sind, eine neue Heimat. Die Kinder bekommen nach der Schule eine warme Mahlzeit, Hilfe bei Hausaufgaben, beim Lernen und die Gemeinde bietet ihnen ein sicheres Umfeld. Sie trifft sich momentan noch in einer angemieteten Wohnung. Doch die Gemeinde wächst, es wird eng und es gibt Probleme mit den Nachbarn. Mit Hilfe des GAW hat die Gemeinde schon ein Grundstück gekauft. Jetzt soll dort ein eigenes Gemeindehaus entstehen.
 

Mit der Konfigabe 2017 unterstützen sie die wachsende Gemeinde beim Bau eines Gemeindehauses in Cochabamba und schenken so  ein Stück Heimat.